Vorsorge- und Patientenverfügung bei Pabst|Lorenz + Partner

Wir beraten Sie in allen Belangen der Vorsorge- und Patientenverfügung, unterstützen Sie bei sämtlichen Verhandlungen und vertreten Ihre Interessen sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich.

Ihre Ansprechpartner für Vorsorge- und Patientenverfügungen bei Pabst|Lorenz + Partner sind:

Vorsorgeberatung

Wir beraten Sie ausführlich durch unsere Fachanwältin für Erbrecht über die verschiedenen Möglichkeiten der Vorsorge und erstellen die geeigneten Vorsorgeverfügungen für Sie.

Vorsorge für die Zeit eigener Hilflosigkeit zu treffen, ist eine wichtige Angelegenheit, die gut durchdacht sein will. Ein Unfall, ein Herzinfarkt, eine Operation oder andere Krankheiten können jeden jederzeit unerwartet treffen und zu Situationen führen, in denen man nicht mehr verantwortlich handeln oder sinnvoll entscheiden kann. Da Ihre Familienangehörigen in den genannten Situationen nicht ohne weiteres für Sie entscheiden können, ist eine schriftliche Erklärung Ihrerseits erforderlich, durch die Sie einer Person Ihres Vertrauens das Recht verleihen, in Ihrem Namen zu handeln.

Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie eine oder mehrere Vertrauenspersonen bevollmächtigten, Entscheidungen für Sie zu treffen. Die Vollmacht kann sich auf alle Lebensbereiche erstrecken, wie beispielsweise Gesundheit, Vermögen und Aufenthalt. Haben Sie keine Vorsorgevollmacht erstellt und können Sie Ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr besorgen, so ist eine Betreuung erforderlich. Das Betreuungsgericht wird für Sie einen rechtlichen Betreuer bestellen. Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie die Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung verhindern.

In der Vorsorgevollmacht legen Sie fest, inwieweit der Bevollmächtigte Sie im Rechtsverkehr vertreten darf. Daneben sollten Sie aber auch das Innenverhältnis der Vollmacht vertraglich regeln.

Betreuungsverfügung

Unter einer Betreuungsverfügung versteht man die Bekanntgabe von Vorschlägen, die eine Person für den Fall der eigenen Betreuungsbedürftigkeit im Hinblick auf die Auswahl der Person des Betreuers und zur Wahrnehmung der Betreuung selbst trifft. Eine Betreuungsverfügung entfaltet ihre Wirksamkeit erst, wenn die Betreuungsbedürftigkeit bereits eingetreten ist. Die Verfügung kann auch noch im Zustand der Geschäftsunfähigkeit erklärt werden.

Patientenverfügung

Unter einer Patientenverfügung versteht man eine vorsorgliche Verfügung für die medizinische Betreuung, die Anweisungen an die Ärzte für bestimmte Situationen enthält. Eine Patientenverfügung kann nur von volljährigen Personen errichtet werden. Die Verfügung muss schriftlich abgefasst werden. Eine vorhergehende ärztliche Beratung des Verfügenden ist keine notwendige Errichtungsvoraussetzung, aber äußerst empfehlenswert.

Rechtslage rund um das Coronavirus