Testamentsvollstreckung mit Pabst|Lorenz + Partner

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Testamentsvollstreckung

Durch die Anordnung einer Testamentsvollstreckung in seinem Testament kann der Erblasser über seinen Tod hinaus Einfluss auf die Verwaltung und Auseinandersetzung seines Vermögens nehmen, denn durch die Anordnung der Testamentsvollstreckung verlieren die Erben ihre Verwaltungs- und Verfügungsbefugnisse über den Nachlass.

Aufgabe eines Testamentsvollstreckers ist es, die testamentarischen Anweisungen und Anordnungen des Erblassers umzusetzen. Der Testamentsvollstrecker erhält nach den gesetzlichen Regelungen für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung. Die Höhe dieser Vergütung kann der Erblasser in seinem Testament abweichend hiervon auch selbst festlegen. Die Person des Testamentsvollstreckers kann der Erblasser bestimmen. Alternativ kann der Erblasser die Auswahl des Testamentsvollstreckers auch in die Hände des Nachlassgerichts legen. Als Testamentsvollstrecker kommen sowohl natürliche Personen, als auch juristische Personen in Betracht.

Es werden verschiedene Arten der Testamentsvollstreckung unterschieden:

1.    Abwicklungsvollstreckung

Die Abwicklungsvollstreckung ist der gesetzliche Regelfall. Aufgabe des Testamentsvollstreckers ist die vollständige Abwicklung des Nachlasses. Der Testamentsvollstrecker kümmert sich um die Begleichung der Nachlassverbindlichkeiten, erfüllt die Vermächtnisse, gibt die Erbschaftsteuererklärung ab und verteilt den Nachlass unter den Erben.

2.    Verwaltungstestamentsvollstreckung

Hat der Erblasser in seinem Testament Verwaltungsvollstreckung angeordnet, so hat der Testamentsvollstrecker die Aufgabe, den Nachlass für die Erben über einen bestimmten Zeitraum zu verwalten. Die Abwicklung des Nachlasses fällt bei Anordnung einer Verwaltungstestamentsvollstreckung nicht in den Aufgabenbereich des Testamentsvollstreckers. Verwaltungsvollstreckung wird häufig beim Vorhandensein minderjähriger Erben bis zu deren Volljährigkeit angeordnet, insbesondere wenn der Erblasser die Verwaltung des Vermögens nicht in die Hände der Eltern legen möchte.

3.    Dauertestamentsvollstreckung

Unter einer Dauertestamentsvollstreckung versteht man die Kombination aus Abwicklungs- und Verwaltungsvollstreckung. Aufgabe des Testamentsvollstreckers ist die Abwicklung des Nachlasses bei anschließender Verwaltung desselben oder Teilen davon.

Die Dauertestamentsvollstreckung endet 30 Jahre nach Eintritt des Erbfalles, es sei denn der Erblasser hat das Ende der Dauertestamentsvollstreckung an den Eintritt eines bestimmten Ereignisses geknüpft. Dann kann sich die Testamentsvollstreckung auch über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren erstrecken. Die Anordnung einer Dauertestamentsvollstreckung wird beispielsweise im Rahmen einer Behindertentestamentsgestaltung regelmäßig auf die Lebenszeit des Behinderten, also bis zu dessen Tod, angeordnet.

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